Im Zuge einer durchgeführten Studie gelangten Verhaltensforscher zu der Erkenntnis, dass brutale Fernsehsendungen und Videospiele nicht als Indikator für eine gewaltbereite Entwicklung angesehen werden können.
Veröffentlicht wurde die angesprochene Studie von Christopher Ferguson und zwei seiner Kollegen. Bei diesem Vorhaben wollten die Forscher den Zusammenhang zwischen gewaltätigen Medien-Inhalten und einer tatsächlich ausgeübten Gewalt beleuchten. Diesbezüglich wurde das Verhalten von über 600 Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 14 Jahren genauer beobachtet.
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Aus der Studie geht hervor, dass Gewalt in den Medien keinen so großen Einfluss wie der Freundeskreis, psychologische Gewalt durch die Erziehungsberechtigten oder gestörte Persönlichkeiten haben soll. Die genannten Faktoren führen laut den Experten deutlich häufiger zu einer gewaltbereiten Entwicklung.
Einzelne Faktoren konnten die Forscher aus den Vereinigten Staaten nicht für eine gewaltbereite Einstellung ausfindig machen. Um eine zielgerichtete Prävention ermöglichen zu können, will man künftig auf weitere Einflussfaktoren eingehen.
Zu ähnlichen Erkenntnissen gelangten auch die Forscher der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel vor einiger Zeit. Damals hieß es, dass es keine generelle Gefährdung von Jugendlichen durch den Konsum von Gewaltdarstellungen in modernen Medien geben soll. Sollten jedoch andere problematische Faktoren hinzukommen, so könnte sich dies in einer gewissen Gewaltbereitschaft widerspiegeln.
Ist nicht wahr? Ob wir das nicht vorher schon wussten?
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